Missionarische Projekte der Gartenstadtgemeinde

Johann-Ludwig-Schneller-Schule

Wie bereits seit vielen Jahren unterstützen wir auch in diesem Jahr die Johann-Ludwig-Schneller-Schule im Libanon, eine 1860 von Württembergern gegründete christliche Privatschule.

Förderwürdig finden wir das pädagogische Konzept, das ideologische und religiöse Grenzen in den Köpfen der Menschen durch gemeinsames Lernen und Arbeiten überwinden will. Gemeinsam werden Menschengruppen unterrichtet, die in dem arabisch geprägten Land sonst nicht so einfach zusammen zu bringen sind: Christen und Muslime, Jungen und Mädchen, Schüler aus bürgerlichen und sozial schwachen Familien lernen an der Schule, einander zu achten und miteinander eine Schulgemein-schaft zu sein. Die Schule, die von einem evangelischen Pfarrer geleitet wird, hat aktuell auch syrische Flüchtlingskinder bei sich aufgenommen. Weitere Infos unter  www.schnellerschulen.org.
Die Johann Ludwig Schneller-Schule befindet sich in Khirbet Khanafar, zwischen Beirut und Damaskus.

Medikamentenversorgung durch das „Deutsche Institut für Ärztliche Mission e. V. Tübingen“

Noch immer haben viele Menschen keinen Zugang zu qualitativ hochwertiger Gesundheitsversorgung oder können sich diese nicht leisten, weil die Gesundheitssysteme vieler Länder zu schwach sind. Weltweit verarmen jedes Jahr rund 100 Millionen Menschen, weil sie krank werden und ihre Gesundheitsversorgung selbst bezahlen müssen.

Medikamente sind dabei unverzichtbar in jedem Gesundheitssystem. Ob Universitätskrankenhaus oder Dorfklinik – keine Gesundheitseinrichtung ist ohne wichtige Medikamenten handlungsfähig. Im Laufe der letzten drei Jahrzehnte hat sich in manches in der Medikamentenversorgung verbessert: Viele Menschen haben Zugang zu wirksamen Medikamenten bekommen. Doch eine dauerhafte und flächendeckende Versorgung für alle Menschen liegt noch in weiter Ferne. So liegt die Zugangsquote für notwendige Medikamente in Ländern Afrikas südlich der Sahara immer noch bei nur etwa 50 Prozent.

Die notwendigen Präparate flächendeckend überall bereit zu stellen, das Wissen um deren richtigen Gebrauch verfügbar zu machen – das hat Vorrang heute. Die Arzneimittelhilfe des Difäm hat sich zur Aufgabe gesetzt, die Verfügbarkeit in den Einrichtungen unserer Partner zu steigern und ihr Personal in der Dosierung, Lagerung und Qualitätsprüfung zu schulen. Zum anderen helfen wir mit, dass diese Präparate und Produkte in den kirchlichen Zentralapotheken immer, günstig und in guter Qualität zur Verfügung stehen.

Mehr Informationen: difaem.de/themen/versorgung-mit-medikamenten/