Ökumenische Ecke

Ökumene ist wohl auch, aber eben nicht in erster Linie eine Angelegenheit von Kirchenspezialisten oder Gremien. Sie wird in vielen Bereichen und auf den unterschiedlichsten Ebenen gelebt: in konfessionsverbindenen Ehen und Familien, bei Konzerten und Gottesdiensten, die auch von Mitgliedern der "anderen" Konfession besucht werden, im Alltag von Schulen und in Be-trieben, wo immer sich Christen bewusst einbringen und zusammen wirken. Aber gemeinsame und bewusst "ökumenisch" gefeierte Gottesdienste bleiben ein Kern unseres gemeinsamen christlichen Lebenszeugnisses.

Die Ökumene vor Ort und auch in Untertürkheim lebt von alltäglichen Begegnungen und gemeinsamen Veranstaltungen. Dazu lädt Sie der Ökumenische Arbeitskreis der katholischen St. Johannesgemeinde und der Evang. Gesamtkirchengemeinde herzlich ein!

Die nächsten Termine

Am 11. Januar 2018 ist ein Nachtcafé-Abschiedsabend angesagt! Seit über 10 Jahren haben wir miteinander fröhlich und nachdenklich gegründelt. Verschiedene Referenten haben uns Lichter aufgesetzt und unseren Horizont erweitert. Das wollen wir miteinander feiern. Doch: Hinterm Horizont geht´s weiter.......Vielleicht möchtet ihr ja auf so einen Abend gar nicht verzichten (wo redet man schon so offen miteinander?) und habt zahlreiche Ideen, was man Neues anfachen könnte. Nur zu! Kommt am 11.01.18 ins GZU! Das Ökumenische Nachtcafé, wie wir es kennen, ist in seinen Heimathafen eingelaufen und wird feierlich ausgemustert. Schön war´s mit euch! Und: Lasst uns nicht alleine feiern, wir brauchen euch dazu, alle!

Nachtcafé-Termine finden im GZU, Warthstraße 16, gegenüber St.Johannes statt, immer um 19.30 Uhr.

Und noch ein Ausblick: am Freitag, 2. März 2018 feiern wir den ökumenischen Weltgebetstag der Frauen um 19.30 Uhr in der St.Johanneskirche. Einladungen zur Mitarbeit an den Vorbereitungen werden rechtzeitig verschickt.

Rückblick

Die vergangenen beiden Nachtcafé-Abende waren poetischer, besinnlicher Natur. Gedichte (J.Bobrowski) und Bibeltexte (Joh.16) standen im Mittelpunkt unseres Nachdenkens und Austausches. "So was müssen wir öfter machen", war die einhellige Meinung. Pfarrer i.R. Martin Schmid bzw. Pfarrer Reinhard Mayr haben uns mit viel Sensibilität und Einfühlung zum Verständnis der jeweiligen Texte geführt. Es ging um das "Nicht-gehört-Werden" und am zweiten Abend um "Heilung" durch "Verwandlung/Umkehr" (Mk.1,21-28). Es ist immer wieder schön, zu erleben, wie wir uns im Gespräch öffnen und uns einander bereichern mit den unterschiedlichen Gedanken zu Texten.