Herzlich willkommen in der Gartenstadtkirchengemeinde Untertürkheim

Wir begrüßen Sie herzlich auf der Homepage unserer Gartenstadtkirchengemeinde. Hier finden Sie einige wichtige und aktuelle Informationen aus unserem Gemeindeleben und über uns. Wir freuen uns, wenn Sie mit uns Kontakt aufnehmen - beim Besuch eines Gottesdienstes oder einer unserer Veranstaltungen oder in einem persönlichen Gespräch. Alle unsere Räumlichkeiten sind barrierefrei zugänglich.

Die Gartenstadtgemeinde möchte in unserem Stadtteil ihren Beitrag dazu leisten, dass sich Menschen als von Gott bedingungslos angenommen und geliebt erfahren und dass sie Mut und Freude daran finden, etwas von Gottes befreiender Liebe in ihrem Leben sichtbar zu machen.

Als Großstadtgemeinde leben wir in ökumenischer Offenheit, sozialer und ökologischer Verantwortung und freuen uns über alle, die mit uns Gottesdienst feiern und mitgestalten.

Sie können ausgewählte, aktuelle Predigten unter "Gottesdienste/Gottesdienste zum Nachlesen" finden.

Die "Neue Gartenstadtkirche" farbenfroh an ihrer Jubiläumsfeier

 

Kirchenjubiläum Neue Gartenstadtkirche

2018 feiert die (Neue) Gartenstadtkirche ihren 50igsten Geburtstag.

Ob man die Kirche schön findet, ist natürlich eine Frage des Geschmacks.

Ich mag zum Beispiel alte Kirchen, romanische vor allem. Auch unsere Untertürkheimer Stadtkirche mit ihren gotischen und barocken Stilelementen. Aber ich mag sie auch, die die „Neue“ Gartenstadtkirche. Mir gefällt der Mut des damaligen Kirchengemeinderats, mit einem modernen Sakralbau ein Zeichen zu setzten. Man konnte nicht einfach neobarock, neogotisch oder neobeschaulich weiter machen nach einem verheerenden Weltkrieg und nach der moralischen und politischen Katastrophe des NS-Staates in Deutschland. So wurde im neuen Stil gebaut und mit Beton und es entstand ein schlichter und veränderbarer Versammlungsort der Gemeinde Jesu im Stadtteil. Nur wenige Jahre hielt zum Beispiel die – von manchen als schick empfundene – graue Sichtbetonfassade und wurde mit strahlendem Weiß überstrichen! Auch wurden, nach einer kontrovers geführten Diskussion um die bilderkritische Tradition der evangelischen Kirche dann doch 7 bemalte Holztafeln im Chorraum angebracht, um diesen „wärmer“ erscheinen zu lassen.

Mir gefällt, dass im Inneren das schlichte Metallkreuz mit einem einladenden (Altar)Tisch bis heute eine Mitte bilden. Das Kreuz - verstanden nicht als Friedhofszeichen, sondern als Symbol des ganzen Lebens und Wirkens Jesu, seiner befreienden Worte und heilsamen Taten. Mahnende Erinnerung auch an ein antikes menschenverachtendes Folterinstrument, mit dem die Christen trotzig ihre Osterbotschaft verbunden haben: Der als unliebsamer Aufrührer und Gotteslästerer Gekreuzigte lebt! Er und Gott gehören zusammen, sind eins. Wir lassen uns nicht einschüchtern.

Das Kreuz – bis heute auch ein Zeichen des Trostes in schlimmen Zeiten und für Hoffnung, über den Tod hinaus. Wir haben einen Gott, der in Jesus ein wirklicher Mensch war. Der weiß, was Verrat, Folter und Todespein bedeuten. Auch das Gefühl der Gottverlassenheit. Der mitgeht in die dunklen Stunden unserer Existenz.

Und der runde Tisch: mit Kerzen, die an die unsichtbare Gegenwart Gottes erinnern. Mit der aufgeschlagenen Bibel als Hinweis auf das lebendige Wort Gottes. Mit einer Schale für das Brot und einem Kelch für den Wein des Abendmahls. Dem leiblichen Ausdruck für die Versöhnung Gottes mit den Menschen und der Menschen untereinander.

Das Schönste aber auch an der Gartenstadtkirche sind immer die Menschen, die sie nutzen: die Gottesdienste feiern, die gemeinsam singen und beten, die sich von Gottes Wort aufrichten und zurechtbringen lassen, die um den runden Tisch beim Abendmahl stehen und sich die Hand zum Friedensgruß reichen. Und die immer so kommen können, wie sie sind und wie ihnen zumute ist. Die in diesem Haus willkommen und angenommen sind. Dann feiern Sie doch auch mit – Gottesdienst und den Geburtstag der Gartenstadtkirche.

Seien Sie herzlich gegrüßt von

Pfarrer Reinhard Mayr 

Meldungen aus unserer Gemeinde

Offenes Bücherregal

Bücherfreunde aufgepasst! Unter der Überdachung zwischen Kapelle und Kirche gibt es inzwischen ein „Offenes Bücherregal“. Alle die Lust und Laune haben, dürfen dort ihre gelesenen Bücher hinbringen, die auch noch andere Leser finden sollen. Gleichzeitig dürfen natürlich Bücher mitgenommen, gelesen,...

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Mittagstisch der Begegnungsstätte Luginsland

Unter dem Motto „in Gemeinschaft schmeckt`s besser!“ startete am 01. September 2017 der Mittagstisch der Begegnungsstätte Luginsland. In Kooperation mit dem Paul-Collmer-Heim kann mittwochs und freitags um 12 Uhr im kleinen Speisesaal des Seniorenheims in geselliger Atmosphäre und bei netten...

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SING MIT Weihnachtsoratorium

Am Samstag den 15. und Sonntag den 16. Dezember wird das Weihnachtsoratorium von Johann Sebastian Bach aufgeführt. Es handelt sich hierbei um ein Chorprojekt der Untertürkheimer Kantorei.

Die Proben hierfür finden ab Montag den 10. September von 19.45 Uhr bis 21.00 Uhr im Saal der alten...

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  • Meldungen aus der Landeskirche

  • Warum wir in der Landeskirche sind!

    In unserer Württembergischen Landeskirche sind wir im Jahr 2017 weniger geworden: Zum Stichtag 31. Dezember 2017 hatte unsere Landeskirche 2.022.740 Mitglieder - das sind 31.765 oder 1,54 Prozent weniger als im Vorjahr. Dabei stehen 17.700 Taufen und 2.000 Eintritte 27.800 evangelischen Verstorbenen gegenüber.

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  • Vom Schwarzwald in die Savanne

    13 Pfarrer und Pfarrerinnen aus Württemberg sind im Auftrag der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) zurzeit in aller Welt im Einsatz. Einer von ihnen ist Sven von Eicken aus Fürnsal im Schwarzwald. Seine Gottesdienste in Okahandja in Namibia enden nicht selten mit einer Safari.

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  • Aktionsplan Inklusion übertrifft Erwartungen

    „Mit dem Aktionsplan „Inklusion leben“ haben wir einen Nerv getroffen“, sagt Wolfram Keppler, Geschäftsführer des Aktionsplans der württembergischen Landeskirche und ihrer Diakonie Inklusion leben. „Die Gemeinden und diakonischen Einrichtungen der Evangelischen Landeskirche reichen einen Projektantrag nach dem anderen ein.“

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