Offener Kreis

Der OFFENE KREIS ist ein Erwachsenenbildungsangebot der Ev. Gesamtkirchengemeinde. Die in der Regel am ersten Donnerstag des Monats stattfindenden Veranstaltungen richten sich an ein breit gefächertes Publikum, das sich für Fragen der Politik, Religion, Kunst und Geschichte interessiert und gerne mit anderen darüber ins Gespräch kommt.

Die Veranstaltungen finden, wenn nicht anders angegeben, um 20 Uhr im Gemeindesaal der Gartenstadtgemeinde, Barbarossastraße 50, 70327 Stuttgart- Luginsland statt und sind eine Kooperation zwischen unserer Gesamtkirchengemeinde und dem Evangelischen Bildungszentrum Hospitalhof Stuttgart.

Wir freuen uns, Sie bei uns begrüßen zu dürfen!

Unser aktuelles Programm:

 

Der OFFENE KREIS lädt nach der Sommerpause (im August findet keine Veranstaltung statt) wieder zu seinen monatlichen Veranstaltungen ein: Informationen aus erster Hand - Gespräche in ungezwungener Atmosphäre - fachkundige Referentinnen und Referenten und ein interessiertes Publikum. Sie sind herzlich willkommen!

 

 

Donnerstag, 17. Oktober 2019, 20:00 – 21:30 Uhr

Gemeindehaus der Gartenstadtgemeinde, Barbarossastr. 50, 70327 Stuttgart- Luginsland

„Selig sind, die da Leid tragen“ -

Werkseinführung in „Ein deutsches Requiem“ von Johannes Brahms

 

Mit Pfarrer i. R. Martin Schmid, Kantorin und KMD Irene Ziegler und Sängerinnen und Sänger der Untertürkheimer Kantorei.


Seit das „Deutsche Requiem“ 1869 erstmals im Leipziger Gewandhaus uraufgeführt wurde, wurde es bis zum 1. Weltkrieg das meistgespielte oratorische Werk. „Es ist ein ganz gewaltiges Stück, ergreift den ganzen Menschen in einer Weise wie wenig anderes“, gibt Clara Schumann ihre ersten Eindrücke wieder. Dieses „gewaltige Stück“ wird am Ewigkeitssonntag, 24. November in der Gartenstadtkirche um 17 Uhr aufgeführt. Die Werkseinführung mit ausgewählten Hörproben im OFFENEN KREIS stimmt auf das Konzert ein.

 

 

Donnerstag, 7. November 2019, 20:00 — 21:30 Uhr
Gemeindehaus der Gartenstadtgemeinde,
Barbarossastr. 50, 70327 Stuttgart- Luginsland
30 Jahre danach:
Erinnerungen an den Fall der Berliner Mauer 1989

Sie verlief mitten durch Berlin, trennte Familien und Freunde. Sie wurde nach ihrer Errichtung am 13. Au­gust 1961 zu einem schmerzlichen Symbol für die Tei­lung Deutschlands und der Welt in zwei Militärblöcke und zwei unterschiedliche Gesellschaftssysteme. Allein an der Berliner Mauer starben bei Fluchtversuchen aus der DDR 140 Menschen. Die Mauer verhinderte die massenhafte Abwanderung der Bevölkerung der DDR in den Westen und stabilisiere für Jahrzehnte den SED-Staat. Erst die Reformprozesse in der UdSSR, die massenhafte Flucht von DDR-Bürgern nach Ungarn und die nachhaltigen Bürgerproteste für Meinungsfrei­heit und freie Wahlen zwangen das DDR-Regime zu Zugeständnissen, die am 9. November 1989 zum „Fall der Berliner Mauer" führten. Dass alles ohne Blutver­gießen ablaufen würde, war dabei zu keinem Zeitpunkt sicher. Dr. Heiner Jaus, ehemals Lektor in naturwissen­schaftlichen Verlagen, wird die dramatischen Ereig­nisse jener Tage und ihre Folgen nachzeichnen.