Ganz klar:  Vieles, was jungen Menschen an unserer Konfirmandenarbeit in der Gartenstadtgemeinde besonders gefällt, fiel den Pandemieverordnungen und Shutdowns zum Opfer. Die Konfi-Freizeit ganz am Anfang beispielsweise, die Tannenbaumaktion oder die gemeinsame Vorbereitung von Gottesdiensten für die Gemeinde. Die Gruppe musste auch mit pandemiebedingten Spaßbremsen wie etwa den angeordneten Masken und der Einhaltung von Abständen fertigwerden. Und dennoch war es eine ganz besondere und gute Zeit: Weil die Konfirmandinnen und Konfirmanden als Gruppe zusammenhielten und weder Humor noch Lebensfreude verloren. Trotz der Schwierigkeiten sind wir mittwochs gerne und so lange es möglich war, auch in Präsenz zusammen gekommen. Wir sind schnell zu einer guten Gruppe zusammengewachsen, die 15 Konfis aus der Gartenstadtgemeinde und die drei Rotenberger, die elf Mädchen und die sieben Jungs. Auch, weil ein Interesse da war an den Themen, die wir behandelt haben (z.B. „Tod und Sterben“ oder der Umgang Jesu mit der Schuld von Menschen). Und Konfi bedeutet immer auch, Zeit zu haben für aktuelle Anliegen, wie etwas für Christen ein angemessener Umgang mit Krankheiten aussieht bzw. der Panik davor. Und jetzt setzen wir gemeinsam alles daran, dass wir die Konfirmation als ein schönes Fest unter dem Segen und mit dem Zuspruch Gottes in Erinnerung behalten und ermutigt, aufrecht und mit Lebensfreude in die Zukunft zu gehen können. So, wie es jemand in Psalm beschreibt: In deiner Nähe, Gott, finde ich ungetrübte Freude und Glück für immer (Psalm 16, 11). Die Gartenstadtgemeinde freut sich, mit dem Jahrgang 2021 die Konfirmationen zu feiern, je nach den Bedingungen, die die Entwicklung der Pandemie zulässt.

 

Geplant sind Gottesdienste am

 

·       Sonntag, 25. April um 10 Uhr

·       Und am Sonntag, 2. Mai um 10 Uhr

 

Wenn es möglich ist, gestalten auch die Konfirmanden einen Vorkonfirmations-Gottesdienst am Sonntag, 18. April um 9:30 Uhr.

 

Und hier die Namen unser 15 Konfirmanden und Konfirmandinnen aus der Gartenstadtgemeinde:

 

Berendt

Elisabeth

Bischoff

Paul

Drechsel

Lucas

Drechsel

Vanessa

Dupper

Marie-Kristin

Ehrmann

Hagen

Gaenslen

Emilie-Charlotte

Goerke

Andreas

Koffmane

Lena

Leske

Isabel

Leuze

Marcel

Maurer

Johanna

Nowatzki

Jonas

Redenius

Maya

Schmidt

Felicitas

Auf dem Bild sind sie alle drauf: unsere 18 neuen Konfirmand*innen (plus einem Gast) – mit einem erkennbaren Damenüberschuss! Bunt zusammengewürfelt aus 8 verschiedenen Schulen und zwischen 12 und 15 Jahren alt, aber motiviert, die Konfi- Zeit in der Gartenstadtgemeinde mit Pfarrer Mayr zu verbringen. Der kennt die meisten von ihnen noch aus der Grundschule und freut sich auf die bekannten und auf die wenigen neuen Gesichter. Die gehören vor allem zu den drei Rotenberger Konfirmanden, die sich im Rotenberger Teil des Gemeindebriefes noch gesondert vorstellen.

 

Da die Vorstellung in Coronazeiten nicht in einem voll besetzten Gottesdienst stattfinden kann, haben wir uns überlegt, das Ganze einmal im Gemeindebrief vorzunehmen. Da verraten wir jetzt einiges - aber nur das, was andere auch wissen dürfen:

Zum Beispiel dass entgegen anderslautenden Gerüchten „die Jugend“ durchaus lesekompetent ist und Bücher schätzt, natürlich Jugend- und Phantasieliteratur (Harry Potter und Eragon, aber auch der gute alte Sherlock Holmes ist dabei). Nur vier sind es, die keine Bücher mögen. Dagegen hat die Anzahl der musizierenden Jugendlichen (im Vergleich zu früheren Jahrgängen) weiter abgenommen: nur vier spielen noch selber ein Instrument! Vielleicht, weil die Schule zu stark dominiert und weniger Freizeit lässt. Musik spielt dennoch eine große Rolle, fast alle hören regelmäßig Musik, auch Klassik, vorwiegend aber Rappmusik (zum Teil auch solche mit anspruchsvollen und religiösen Texten) und Musik aus den Hitlisten. Gefragt nach dem, auf was sie sich in der Konfi-Zeit freuen, gaben viele an, dass sie gerne in der Gemeinde bei praktischen Dingen mithelfen möchten (z. B. Ständerling/Kirchkaffee nach den Gottesdiensten, Feste, Post austragen, bei der Tannenbaumaktion oder im Paul-Collmer-Haus). Aber auch auf die Gemeinschaft in der Gruppe freuen sie sich. Es kann sein, dass der US-Wahlkampf eine Rolle gespielt hat, denn danach gefragt, für was sie sich als Politiker*in stark machen würden, wurden häufig genannt: Gegen Rassismus und Ausgrenzung von Menschen, für Gleichberechtigung, für Tier – und Naturschutz, für einen respektvollen Umgang miteinander und für die Interessen benachteiligter Kinder und alter Menschen. Interessanterweise taucht das Wort „Corona“ nur ein einziges Mal und eher am Rande auf!

Ach übrigens: Falls Sie auf die Idee kämen, einen oder zwei der jungen Leute einmal zum Essen einzuladen, brauchen Sie keine Alpträume haben, welche kulinarischen Erwartungen sie erfüllen müssten. Die allermeisten sind tatsächlich mit Pfannkuchen und Pizza zufrieden. Und das eine „Rührei mit Spinat und Kartoffeln“ kriegen Sie auch noch hin!

 

Also, liebe Konfirmand*innen, ihr seid uns in unseren Gemeinden herzlich willkommen!!