Auf dem Bild sind sie alle drauf: unsere 18 neuen Konfirmand*innen (plus einem Gast) – mit einem erkennbaren Damenüberschuss! Bunt zusammengewürfelt aus 8 verschiedenen Schulen und zwischen 12 und 15 Jahren alt, aber motiviert, die Konfi- Zeit in der Gartenstadtgemeinde mit Pfarrer Mayr zu verbringen. Der kennt die meisten von ihnen noch aus der Grundschule und freut sich auf die bekannten und auf die wenigen neuen Gesichter. Die gehören vor allem zu den drei Rotenberger Konfirmanden, die sich im Rotenberger Teil des Gemeindebriefes noch gesondert vorstellen.

 

Da die Vorstellung in Coronazeiten nicht in einem voll besetzten Gottesdienst stattfinden kann, haben wir uns überlegt, das Ganze einmal im Gemeindebrief vorzunehmen. Da verraten wir jetzt einiges - aber nur das, was andere auch wissen dürfen:

Zum Beispiel dass entgegen anderslautenden Gerüchten „die Jugend“ durchaus lesekompetent ist und Bücher schätzt, natürlich Jugend- und Phantasieliteratur (Harry Potter und Eragon, aber auch der gute alte Sherlock Holmes ist dabei). Nur vier sind es, die keine Bücher mögen. Dagegen hat die Anzahl der musizierenden Jugendlichen (im Vergleich zu früheren Jahrgängen) weiter abgenommen: nur vier spielen noch selber ein Instrument! Vielleicht, weil die Schule zu stark dominiert und weniger Freizeit lässt. Musik spielt dennoch eine große Rolle, fast alle hören regelmäßig Musik, auch Klassik, vorwiegend aber Rappmusik (zum Teil auch solche mit anspruchsvollen und religiösen Texten) und Musik aus den Hitlisten. Gefragt nach dem, auf was sie sich in der Konfi-Zeit freuen, gaben viele an, dass sie gerne in der Gemeinde bei praktischen Dingen mithelfen möchten (z. B. Ständerling/Kirchkaffee nach den Gottesdiensten, Feste, Post austragen, bei der Tannenbaumaktion oder im Paul-Collmer-Haus). Aber auch auf die Gemeinschaft in der Gruppe freuen sie sich. Es kann sein, dass der US-Wahlkampf eine Rolle gespielt hat, denn danach gefragt, für was sie sich als Politiker*in stark machen würden, wurden häufig genannt: Gegen Rassismus und Ausgrenzung von Menschen, für Gleichberechtigung, für Tier – und Naturschutz, für einen respektvollen Umgang miteinander und für die Interessen benachteiligter Kinder und alter Menschen. Interessanterweise taucht das Wort „Corona“ nur ein einziges Mal und eher am Rande auf!

Ach übrigens: Falls Sie auf die Idee kämen, einen oder zwei der jungen Leute einmal zum Essen einzuladen, brauchen Sie keine Alpträume haben, welche kulinarischen Erwartungen sie erfüllen müssten. Die allermeisten sind tatsächlich mit Pfannkuchen und Pizza zufrieden. Und das eine „Rührei mit Spinat und Kartoffeln“ kriegen Sie auch noch hin!

 

Also, liebe Konfirmand*innen, ihr seid uns in unseren Gemeinden herzlich willkommen!!